
Der Ruhrpott ist durch Bands wie Kreator, Sodom oder Destruction weltweit im Metal bekannt geworden. Ganz klar, dass dort nicht nur handfester Thrash produziert wird, sondern auch flotte moderne Klänge. Ein Band, die sich diesen Klängen verschrieben hat, ist Ascending Ilias. Mit sagnehafter Agilität, ordentlichem Druck, feinen Melodien und Gangshouts verpassen die Jungs ihrer Musik die nötige Abwechslung und Drive und setzen sich dadurch von der schieren masse an Bands ab.
Stellt bitte eure Bandmitglieder kurz vor:
Wir sind fünf Musiker, Freunde und Partner gleichermaßen. Allesamt sympathisch und für jeden Spaß zu haben. Als erstes ist Kevin zu nennen, der momentan seine Ausbildung bei Siemens beendet. Weiterhin sind beide Gitarristen, Dennis und Marvin, „noch“ Schüler. Wobei Marvin gerade sein Abitur hinter sich gebracht hat und im Oktober seinen Zivildienst in einer Schule für Schwerbehinderte beginnt.
Unser Bassist Thomas ist „FSJ’ler“ und will nach seinem FS-Jahr studieren.
Tobias befindet sich zurzeit in der Lehre zum Elektroniker für Automatisierungstechnik bei Evonik. Und zusammen sind wir das A-Team. Wir haben keinen Plan B. Mit dem Kopf durch die Wand, aber den Genuss nicht vergessen.
Wir alle kommen aus dem „hübschen“ Städtchen Marl, welches mit Ruhrpottcharme, ein wenig Agrarwirtschaft und haushoher Verschuldung besticht.
Wie würdet ihr eure Musik beschreiben?
Ungefähr wie der Wiener Walzer. Erst denkt man – Nicht schon wieder Walzer als Eröffnungstanz – und dann wippt man zumindest mit. In anderen Worten: Unsere Musik ist Ansteckend.
Nicht so verheerend ansteckend wie Pest und Cholera, aber vor denen flüchtet man ja auch eher. Spaß bei Seite – unsere Musik schwappt schnell auf das Publikum über, da wir mit wohl platzierten Tempowechseln, die Menge aufheizen und in Bewegung halten können.
Wer oder was hat euch beeinflusst?
Das kann man schlecht sagen. Generell sind die Einflüsse bis in die Kinderstube zurück zu führen. Also quasi Alles! Ob es jetzt die erste CD mit der Musik der härteren Gangart oder ein persönliches Vorbild war – all dies übt Einfluss auf den Lebensstil, Musikgeschmack und/oder Persönlichkeit aus. Egal, ob es Metallica, Micky Maus, Frank Sinatra, Adenauer, Rambo, Son Goku aus Dragonball, Linkin Park, August Burns Red, Bruce Willis oder As I Lay Dying und Lady Gaga waren…
Was waren die bisherigen Höhe- und Tiefpunkte eurer Karriere?
Höhepunkte unserer bisherigen Karriere sind sicherlich die Veröffentlichung der Aufnahmen im Februar 2010 und die Möglichkeit in Münster spielen zu dürfen. Wir hoffen das wird sich in nächster Zeit wiederholen.
Bezüglich der Tiefpunkte unserer Karriere kann ich keine Angaben machen, weil nicht wirklich welche vorhanden sind. Sicherlich sind Gigs, die aufgrund äußerer Umstände wie schlechtem Sound oder mangelnder Organisation eher unzufriedenstellend verlaufen, nicht schön, aber kann man so etwas als Tiefpunkt bezeichnen? Wir denken nicht!
Erzählt doch bitte kurz eure Bandgeschichte:
Unsere Bandgeschichte begann Ende 2008 unter dem Namen Beneath Burning Skies. Wir waren seit längerem befreundet und hatten gleiche Interessen in Sachen Musik. Bis auf den Wechsel des Bassisten aufgrund persönlicher Differenzen, ist die damalige Formation bis heute erhalten geblieben. Ende 2009 haben wir uns Entschlossen mit Basser Thomas einen Neuanfang unter neuem Namen zu wagen – Studiotage wurden gebucht, Grafiker in Auftrag gegeben und Gigs an Land gezogen.
Was wollt ihr noch erreichen?
Also wir wünschen uns natürlich mindestens eine Albumproduktion und Gigs im Ausland. Selbstverständlich hoffen wir auf Endorsements oder gar ein Label.
Wir wünschen uns Menschen denen unsere Musik gefällt und die sich für uns engagieren, z.B. aus eigenen Beweggründen ein Streetteam aufzumachen. Das ehrt uns!
Und wir wünschen uns natürlich noch viele, viele Stunden zusammen im Proberaum.
Was ist das Beste und schlechteste an einer eigenen Band?
Das Beste sind eindeutig die Auftritte und die damit gegebene Möglichkeit in verschiedenen Städten neue und interessante Menschen kennen zu lernen.
Auch zu nennen wäre: der Fortschritt, den man mit jedem neu komponierten Song hört, der einen selbst Stolz macht.
Das Schlechteste an einer eigenen Band bezieht sich auf die Knappheit finanzieller Mittel.
Wie seht ihr den Underground?
Wir finden, dass gerade der Underground eine Menge an qualitativ hochwertiger Musik zu bieten hat. Dementsprechend fühle ich mich nicht in der Position zu bewerten ob der Underground nur „Schrott“ zu bieten hat.
Solange sich eine Band leidenschaftlich in ihrer Musik versucht wider zu spiegeln, dann hört man das (gerne) und gerade der Underground hat, unserer Meinung nach, das größte Potenzial dem gerecht zu werden.
Die sozialen Netzwerke wie Twitter, Myspace oder Facebook bieten für den Underground eine unvergleichbar wertvolle Ressource ihre „musikalischen Ergüsse“ einem breiten Publikum kostenfrei zur Verfügung zu stellen. Medien waren schon immer das Instrument um eine Nachricht in die Welt zu setzen, ich könnte jetzt abschweifen und von revolutionären Gedanken reden, die sich so verbreitet haben ,aber das ist ein anderes paar Schuhe.
Hier könnt ihr noch was persönliches loswerden:
An dieser Stelle wollen wir allen Danken, die uns bis Heute unterstützt haben. Wir hoffen auch, dass das weiterhin so bleibt und wir bei jedem Konzert bekannte Gesichter wieder sehen. Danke an ALLE!
Wer nun mehr über die Band erfahren möchte, schaut am besten hier vorbei: Ascending Iias